Püttmann

  • Diagnosekriterien der Lyme-Borreliose: Wie nagele ich einen Pudding an die Wand?

    Die eher defizitäre infektiologische Ausbildung der deutschen Ärzteschaft führt recht zügig zur Psychosomatisierung der Borreliose-Patienten. Speziell die Neurologen mit 2. Facharzttitel Psychiatrie haben eine Tendenz die Lehrmeinungen ihrer eigenen Studienzeit hoch zu halten und neben der neurologischen Untersuchung gleich noch den psychiatrischen Bereich mit abzurechnen. Wen wundert da die Ausweitung des Psycho-Booms in Deutschland? Herr Püttmann hält in diesem Beitrag ein Plädoyer für gewissenhafte Einzelfallrecherche……..

    verfasst am 12. Januar 2012 | von : | Kategorien : Ärzte,Veröffentlichungen | 2 Kommentare
  • Borreliose tötet nicht, sie nimmt das Leben

    Eine heimtückische Infektionskrankheit als ethische Herausforderung für Ärzte, Patienten, soziales Umfeld und Gesellschaft ."Borreliose tötet nicht, sie nimmt das Leben", mit diesem treffenden Patientenzitat beschreibt Andreas Püttmann die Infektionskrankheit der Borreliose. Beginnend mit einer Ärzte-Odyssee der Betroffenen bis zur Diagnosestellung und der sich anschließenden Hilflosigkeit im Angesicht des Versagens ärztlicher Kompetenz beschreibt Herr Püttmann den Kampf der Betroffenen um Diagnose und Therapie. Weitere Defizite in den Bereichen Anerkennung, Akzeptanz, Solidarität, sowohl im sozial privaten als auch ...

    verfasst am 11. Januar 2012 | von : | Kategorien : Veröffentlichungen | 16 Kommentare
  • Eine teuflische Krankheit – Dialog in der Hölle

    Andreas Püttmann beschreibt die Erkrankung Borreliose sehr eindrucksvoll als Dialog zwischen Unter-  und Oberteufel. In Vorbereitung seiner Meisterprüfung bespricht der Unterteufel alle möglichen Implikationen für die Menschheit, um sich der Anerkennung des Oberteufels zu versichern. Nebenbei führt er auch Fakten zur bisherigen Umgehensweise von Politik und Wissenschaft mit dem Themenkreis Borreliose aus - auch hier erntet er Beifall von seinem Mentor…..

    verfasst am 30. Dezember 2011 | von : | Kategorien : Veröffentlichungen | 1 Kommentar
  • Das ist wohl psychosomatisch! Über eine modische Verlegenheitsdiagnose und ihre menschlichen Opfer

    Andreas Püttmann macht anhand von Fallbeispielen klar, welche Folgen sich für Patienten ergeben, wenn unser Gesundheitssystem und allen voran die Ärzte an ihrem „Schubladendenken“ festhalten. Der Arzt, der aufgrund mangelnder Zeit, fehlender Fortbildung und Ignoranz versäumt „über den Tellerrand“ zu schauen, wird zur Gefahr für seine Patienten. Im Zeitalter von medizinischen Abbildungssystemen unterschiedlicher Art und nicht messbaren Ungereimtheiten wird der Patient gern in die Psychosomatosenschublade gesteckt, an dieser Stelle ist die Chance auf Heilung weitgehend verpasst. Der Ruf ...

    verfasst am 29. Dezember 2011 | von : | Kategorien : Veröffentlichungen | 1 Kommentar
  • Mißstände bei der fortgeschrittenen Lyme-Borreliose

    In dieser Abhandlung berichtet Andreas Püttmann über die Mißstände im Zusammenhang mit der chronischen Lyme-Borreliose. Der gesamte Artikel gliedert sich in die unten aufgeführten Abschitte: 1. Jahresversammlung und dem 1. Symposium der „Borreliose-Gesellschaft e.V.“ in Jena 2. Wie Borrelien pathogen wirken - widerstreitende Deutungen 3. Ärzte-Arbeitsgruppen für Positionspapiere zu Diagnostik und Therapie 4. Indikator für eine aktive Borrelieninfektion: der Lymphozytentransformationstest (LTT) 5. Direktnachweis PCR: unterschiedlich zuverlässig und meist teuer 6. Rationalisierung statt Rationierung: „Das große volkswirtschaftliche Problem“ 7. 25 Jahre Reizblase und ...

    verfasst am 29. Dezember 2011 | von : | Kategorien : Allgemein,Veröffentlichungen |
  • Bestätigungsfehler – für Menschen mit unsichtbaren Krankheiten kann das soziale Leben zum Spießrutenlauf werden

    Andreas Püttmann beschreibt hier die Auswirkungen des weit verbreiteten Bestätigungsfehlers (confirmation bias). Wir alle neigen dazu Informationen – hier die sogenannte augenscheinliche Wahrheit – so zu interpretieren, dass sie unsere „Privatmeinung“ bestätigen. Information die der eigenen Wahrnehmung entgegenstehen werden unbewusst ignoriert. Das Ergebnis zeigt sich in nahezu jeder Facette in Diagnostik und Therapie der Lyme Borreliose.  

    verfasst am 29. Dezember 2011 | von : | Kategorien : Veröffentlichungen | 1 Kommentar