Therapieerfolg bei Anaplasmose und Borreliose - Borreliose Nachrichten
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Therapieerfolg bei Anaplasmose und Borreliose

30. Juni 2019 - Kasuistiken, Veterinär

Doxycyclin unzureichend:

Ari – ein Islandhund – hat über 9 Jahre von 10 Tierärzten unzählige mehr oder weniger dramatische diagnostische und therapeutische Desaster erlebt. Im Jahr 2017 wurde ein erster Versuch mit Doxycyclin unternommen, weil ein Test auf Anaplasmose Erregerkontakt bestätigte.

Unter der Therapie mit Doxy – über 33 Tage – verbesserte sich lediglich das Gangbild um ca. 20%, alle anderen Symptome blieben unbeeindruckt von dieser Therapie. Nach 6 Wochen waren alle Symptome in der vorherigen Stärke wieder da. Ca. 6 Monate später (Mai 2018) wurde Ari erneut für 21 Tage mit Doxy therapiert, diesmal konnte er nach 2 Tagen wieder laufen, er hatte jedoch höchstens 10% des positiven Effektes der vorherigen Therapie und auch nur in der Zeit der Medikation. Jetzt kamen Verträglichkeitsprobleme hinzu.

Ari zeigte bereits im Alter von 10 Wochen (1 Woche nach Impfung) erstmals so massive Schmerzen im Bereich der Hinterläufe, dass ein Noteinsatz in der Tierklinik fällig wurde. Diagnose: Flohstichallergie????? (ohne Nachweis eines einzigen Flohs – unter Frontline-Prophylaxe!)

In diesem Artikel werden die Hauptsymptome von Ari vor dem Einsatz von Amoxicillin in Kombination mit Eremfat mit denen nach einem Jahr Therapie verglichen.

1.  Wechselnde Lahmheiten (zeitweise nicht in der Lage 10 Meter zu laufen)
2.  Extrem berührungsempfindlich am gesamten Körper
3.  Pflaumengrosse Umfangsvermehrungen im Muskelgewebe des rechten Hinterbeins
4.  Einblutungen der Haut mit Blutaustritt an Nase, Beinen und Bauch
5.  Ca. 5cm große Hämatome am Hals
6.  Aufgeplatzte Pfotenballen 3 – 4 Mal pro Jahr vor Beginn der Antibiose
7.  Schluckstörungen durch Störungen des 9. Hirnnerven (Nervus glossopharyngeus)
8.  Neuralgieforme Ohr- und Kopfschmerzen durch Irritationen im Bereich des Nervus trigeminus (5. Hirnnerven)
9.  Links Auge wurde phasenweise kleiner (Fazialisparese)
10. Bereits im Alter von 12 Monaten zunehmende Ängstlichkeit mit Steigerung bis zum Alter 5 Jahren, danach Plateaubildung bis zum 9. Lebensjahr.
11. Im Jahr 2018 zusätzlich nächtliche Panikattacken ohne äußeren Anlass über Wochen
12. Unklare plötzlich einschießende massive Schmerzen im Bereich der Hinterläufe bds., er biss sich über Stunden und war extrem ruhelos und panisch.
13. Schmerzen nach Kotabsatz mit Schreien
14. Wiederholte Pankreatitiden bis zum Start der antibiotischen Therapie mit Eremfat und Amoxi
15. Ösophagitis und Colitis im Bereich des Dünndarms (CT mit Kontrastmittel)
16. Heterogene Veränderungen von Leber, Milz, Pankreas und Lunge (CT mit Kontrastmittel)
17. Veränderte Nasenschleimhaut (lt. Befund: unspezifisch)
Husten, Naselaufen, Niesen, Augenentzündung mit Ausfluss
18. Prostatahyperplasie (Stuhlgang fast nicht mehr möglich), daher Kastration ohne den erwarteten Erfolg. Verbesserung der klinischen Symptomatik immer nur durch Antibiosen
19. Über Jahre bestehende chronisch persistierende Blasenentzündungen, Durchgängige Inkontinenz vom 2. zum 5. Lebensjahr, Blut im Urin
20. Schmerzhafte Myoklonien in allen Extremitäten

In der haustierärztlichen Praxis wurden für Ari – in ca. 9 Jahren –  über 16.000 Euro fällig, zusätzlich entstanden Kosten für Zweitmeinungen in anderen Praxen. Keiner der konsultierten Tierärzte hat Infektionen als Ursache für die vielfältige Klinik auch nur in Erwägung gezogen. Einer der „Spezialisten“ schaffte es – ungetrübt von jeder Fachkompetenz –  der Halterin ein Münchhausen-by-proxy-Syndrom anzudichten, weil er die Grenzen seines Wissens bereits weit überschritten hatte.

Betroffene Hirnnerven: 2. Nervus opticus, 3. Nervus oculomotorius, 5. Nervus trigeminus, 7. Nervus facialis, 8. Nervus vestibulocochlearis, 9. Nervus glossopharyngeus, 10. Nervus vagus, 11. Nervus accessorius, 12. Nervus hypoglossus

Hier finden Sie ein Video in dem Ari vielfältige neurologische Symptome präsentiert. Selbst 10 unterschiedliche Tierärzte waren – innerhalb einer Zeitspanne von über 9 Jahren – nicht in der Lage den neurologischen Hintergrund dieser klinischen Symptomatik zu erkennen.

Hier noch ein paar Impressionen aus Aris Diagnosenkatalog: IBD, Morbus Addison, atypische Epilepsie, Verhaltensprobleme, Pankreatitis, Gastritis, Schmerzen im Ellbogen, Knieschmerzen, Arthrose, Schilddrüsenunterfunktion, Atelektase, V.a. Thromboembolie, interstitiale Pneumonie, daher sollte der Lungenflügel entfernt werden !!!!!!! natürlich wurde auch die Infektion mit Lungenwürmern nicht von einem Tierarzt bedacht, dazu brauchte es das Einschreiten der Halterin, Rückenschmerzen, Gangunsicherheit, unklare Erschöpfung,  Blasenstörung / Inkontinenz, Untergewicht.
Übrigens sind das die sich überschneidenden Weisheiten von 10 unterschiedlichen Tierärzten, die  in den meisten Punkten nicht voneinander abgewichen sind.

Platz 1 in dieser Aufzählung belegt die Diagnose: Intelligenzminderung! Beim Hund?

 

Das Diagramm bildet die prozentuale Verbesserung bei allen 20 Hauptsymptomen ab.

1.  Wechselnde Lahmheiten (zeitweise nicht in der Lage 10 Meter zu laufen) Zeitweise 100% Verbesserung
2.  Extrem berührungsempfindlich am gesamten Körper 90% Verbesserung
3.  Pflaumengrosse Umfangsvermehrungen im Muskelgewebe des rechten Hinterbeins 100% Verbesserung
4.  Einblutungen der Haut mit Blutaustritt an Nase, Beinen und Bauch 100% Verbesserung
5.  Ca. 5cm große Hämatome am Hals 100% Verbesserung
6.  Aufgeplatzte Pfotenballen 3 – 4 Mal pro Jahr vor Beginn der Antibiose 100% Verbesserung
7.  Schluckstörungen durch Störungen des 9. Hirnnerven (Nervus glossopharyngeus) 10 – 20 % Verbesserung
8.  Neuralgieforme Ohr- und Kopfschmerzen durch Irritationen im Bereich des Nervus trigeminus (5. Hirnnerven) 40% Verbesserung
9.  Linkes Auge wurde phasenweise kleiner (Fazialisparese) 70% Verbesserung
10. Bereits im Alter von 12 Monaten zunehmende Ängstlichkeit  mit Steigerung bis zum Alter 5 Jahren, danach Plateaubildung bis zum 9. Lebensjahr 40% Verbesserung
11. Im Jahr 2018 zusätzlich nächtliche Panikattacken ohne äußeren Anlass über Wochen 90% Verbesserung
12. Unklare plötzlich einschießende massive Schmerzen im Bereich der Hinterläufe bds., er biss sich über Stunden und war extrem ruhelos und panisch. 95% Verbesserung
13. Schmerzen nach Kotabsatz mit Schreien 100% Verbesserung
14. Wiederholte Pankreatitiden bis zum Start der antibiotischen Therapie mit Eremfat und Amoxi 100% Verbesserung
15. Ösophagitis und Colitis im Bereich des Dünndarms (CT mit Kontrastmittel) 80% Verbesserung
16. Heterogene Veränderungen von Leber, Milz, Pankreas und Lunge (CT mit Kontrastmittel) Bildgebung aus 1/2019 komplett unauffällig, also 100% Verbesserung
17. Veränderte Nasenschleimhaut (lt. Befund: unspezifisch)Husten, Naselaufen, Niesen, Augenentzündung mit Ausfluss 100% Verbesserung
18. Prostatahyperplasie (Stuhlgang fast nicht mehr möglich), daher Kastration ohne den erwarteten Erfolg. Verbesserung der klinischen Symptomatik immer nur durch Antibiosen 100% Verbesserung
19. Über Jahre bestehende chronisch persistierende Blasenentzündungen, Durchgängige Inkontinenz vom 2. Ein zum 5. Lebensjahr, Blut im Urin 100% Verbesserung
20. Schmerzhafte Myoklonien in allen Extremitäten 85% Verbesserung

Hier ein Video vom sichtbaren Behandlungserfolg.

24 Kommentare
Nicole Symizek

Auch mein Hund ist von Anaplasmose und Borreliose betroffen. Eine Therapie mit Doxy hat er überhaupt nicht vertragen, so dass sich meine Tierärztin auf die Kombination von Amoxi, Eremfat und Carbesia eingelesen hat. Wir haben damit bislang erfolgreich behandelt.
Mein Hund hatte absolut keine Nebenwirkungen, selbst seine Magen-Darm-Beschwerden sind unter der Antibiose verschwunden.
Ich bin von dieser Therapie begeistert und sehr dankbar, dass mich eine Tierärztin begleitet, die offen für Neues ist.
Ich werde ihr diesen Artikel definitiv zukommen lassen!

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Jeannine Gebhardt

Vielen lieben Dank für diesen Artikel. Ich werde ihn bei Bedarf meiner Tierärztin vorlegen. Seit einem Jahr ist meine Hündin beschwerdefrei nach der Diagnose Anaplasmose im Alter von 10 Monaten.

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Gabriele Brezovits

Vor der Zukunft muss man sich fürchten. Immer mehr Menschen und Tiere werden Opfer von Infektionskrankheiten (Dunkelziffer???) und kaum Ärzte, die davon wirklich Ahnung haben und eine zielführende Therapie in die Wege leiten könnten…

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    Nicole

    Da haben Sie so recht, Gabriele.
    Wenn sich an den festgefahrenen Meinungen der Ärzte nichts ändert, werden diese Erkrankungen Ausmaße annehmen, die tatsächlich Angst machen.
    Es besteht großer Aufklärungsbedarf, weswegen diese Seite und das Engagement der Betreiberin möglichst weit verbreitet werden sollte.
    Die Infektionen sind keine Ausnahme mehr und dürfen keinesfalls weiter bagatellisiert werden.

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Vet.med.

Aus tierärztlicher Sicht kann man sich nur fragen, wo das noch hinführen soll. Sobald ein Tierarzt versucht, abseits vom Mainstream zu schwimmen, werden ihm möglichst viele Steine in den Weg gelegt. Dieses Eindrucks kann man sich kaum erwehren. Tierbesitzer bekommen ausschließlich das alte Doxy-Mantra vorgesungen. Blick über den Tellerrand? Leider meist Fehlanzeige. Das ist beängstigend.

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    Stefanie Dammann

    Das ist wirklich beängstigend, muss ich leider zustimmen. Erlebt man zu 99%

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Marlen

Vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich bin Leidtragende mit momentan 2 infizierten Hunden und einem, der 2015 nach 6 Wochen Kampf verstorben ist. Tierkliniken und Ärzte und auch Labore fanden nicht heraus das er Anaplasmose infiziert war. Erst der letzte Test ergab einen höheren Anaplasmosewert. Da war er aber nicht mehr zu retten, aus damaliger Sicht. Als ich die Diagnose Borreliose, Anaplasmose und Toxoplasmose bei meinen jetzigen Hunden erfuhr machte ich mir nicht nur sorgen um sie, sondern auch darum ob ich es überstehe sie daran zugrunde gehen zu sehen. Inzwischen und dank Andrea haben wir zwei völlig normale Hunde, alle Probleme die einst da waren sind Geschichte. Es bedeutet aber auch dauerhafte Therapie. Wäre das nicht passiert wäre ich wohl keine Hundebesitzerin mehr. Ich danke von Herzen für das Augenöffnen! Und die viele viele Hilfe!

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    Stefanie Dammann

    So ist es auch bei uns! Ich stieß im Internet auf ein Forum und letztlich auch auf diese Seite. Durch das fundierte Wissen zum Thema Borreliose, etc. Infektionskrankheiten beim Hund erfreut sich mein Hund einer besseren Gesundheit. Andrea unterstützt mit so umfangreichen Wissen, das ist der Wahnsinn. Danke für diese Seite, die Berichte und die Unterstützung. Gute Besserung auch für Ari

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Susanna

Hier noch eine Betroffene Hundehalterin. Meine 8jähriger Hündin hatte 2013 die ersten Symptome einer Anaplasmose. Damals mit Doxycyclin behandelt und offensichtlich keine weiteren Symptome wie vorher. Sowohl Durchfälle, Schlappheit, Fieber waren weg. Allerdings hat sich im Jahr darauf ausgeprägte Futtermittelunverträglichkeit sowie ein weiteres Jahr später Allergien jeglicher Art entwickelt, was ich rückblickend auf die Anaplasmose zurückführe. 2018 begann es wie 2013 wieder mit Durchfälle, Schleimstühlen, Abgeschlagenheit, Gewichtsabnahme und Fieberschübe. Da stiess ich auf die Fb-Gruppe und habe durch Diese und der unermüdlichen Hilfe von Andre Aro andere Behandlungswege kennengelernt, mein Wissen erweitert und durch die Umsetzung die Lebensqualität meiner Hündin widererlangt und auch die Allergien haben sich sehr gebessert. Ich bedanke mich hier auch bei André Aro und der Hundehalterin für diesen ausführlichen Bericht und kann nur sagen, alle Betroffenen bitte baut euer Wissen auf und informiert eure Tierärzte darüber. LG Susanna

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    Sonja

    Gut, dass Du das schreibst. So viel zum Thema „einmal behandelt, für immer gesund“. Leider werden Folgeerkrankungen aufgrund ihres unspezifischen Charakters in der Regel nicht mehr mit den Infektionen in Verbindung gebracht.

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Silvia

Auch ich habe meine nunmehr 13 Jahre zählende Mira mit diversen Tierärzten und Doxy gequält.
Meine ganz persönliche und wirklich wissende Fee Andre Aro hat mir die Augen geöffnet und meinem Hirn im ewigen Nebel alles erklärt.Sie hat unsere neue Tierärztin unterstützt, die für Andres Ansätze empfänglich war.Es wurde alles nach ihren Vorgaben durch geführt.
Es geht besser, obwohl weiterhin immer wieder irgendwo Baustellen auftauchen.
Ich kann nur jedem raten, sich einzulesen und die Verantwortung zu übernehmen.Notfalls den Tierarzt wechseln und sie mit ihrem Unwissen immer wieder konfrontieren.

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Anke

Dieser Bericht ist super!
Auch mein Hund hat Anaplasmose & Borreliose.
Mein Hund war sehr schlapp und hatte keine Kondition.
Die Nierenwerte wurden schlecht und er hatte eine Thrombozytopenie! Der TA hat für 18 Tage Ronaxan aufgeschrieben, das war es dann. Es hat sich nichts verbessert! Ich bin froh, dass ich auf die Facebook Gruppe Anaplasmose Borreliose & CO gestossen bin und die Administratorin kennen gelernt habe! Erst durch sie ist mir bewusst geworden, wie schlimm diese Erkrankungen sind! Wir sind auf einem guten Weg und ich danke ihr für den Input.
Es geht bei den Ärzten sehr schnell, das man in der gewissen Schublade landet, wenn man als austherapiert gillt und das ist einfach nur traurig! Hut ab vor der Hundehalterin, sie hat nicht aufgegeben♥

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    Sonja Kensy

    Leider ist es wirklich so: Wer sich nicht informiert, ist verloren. Und wer die Verantwortung an dieser Stelle abgibt, macht es sich viel zu leicht.

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      Stefanie Dammann

      Genau, Sonja!

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Nie Kohle

Je mehr ich mich mit dem Thema Borreliose beschäftige, desto schockierter bin, welche Auswirkungen diese Krankheit bei Mensch und Tier hat. Ich bin so froh damals auf die FB-Gruppe ‚Anaplasmose und Co bei Hunden‘ gestoßen zu sein und dort auf Andre Aro. Mein ganzes Wissen über die Infektionskrankheiten meines Hundes (Anaplasmose, Borreliose und Ehrlichiose) habe ich von ihr. Kein Tierarzt konnte mir verständlich machen was die Erreger im Körper meines Hundes machen oder wie erfolgreich therpaiert werden könnte. Symptome die er hatte (Müdigkeit, Hecheln, wenig Kondition, Nasentröpfeln, Gelenkbeißen) wurden nicht den Infektionen zugeschrieben. Seit ich das Wissen, über die Infektionen – allen voran Borreliose – habe, gehe ich sehr wachsam durchs Leben. Durch dieses Wissen, welches ich von Andre Aro habe, wurde bei 2 Menschen in meinem nahen Umfeld chron. Borreliose diagnostiziert. Weil ich gesagt habe sie sollen sich testen lassen. Kein Arzt ist darauf gekommen. Es ist unglaublich was sich sowohl in der Veterinär- als auch Humanmedizin in diesem Bereich abspielt. Ich bin entsetzt und danke Andre Aro von Herzen für ihr Engagement und ihre Hilfe!!!

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Sarah Weisßhäuptel

Ich war so ein gutgläubiger/ naiver Hundebesitzerin.Mein Rüde geb 12.03.2009, läuft immer Alter von 5/6 Jahren immer schlechter, ist ruhig ( faul) einfach anders.
Ich war bei verschiedenen Tierärzten , Kliniken ( 2) und zwei verschiedene Physio! Aussagen meistens …„ ist das Alter.. Athrose, sein Charakter “.
Eine Physio empfahl mir dann … ein Zeckenprofil! Mein Rüde sah echt bescheiden aus 8.5 Jahre , Fell schrecklich , sein Geruch ( nicht zum aushalten), Kopf ganz eingefallen, Muskeln am schwinden ( trotz viel Bewegung).
Gesagt getan … siehe da Ansplasmose !
Doxy 6 Wochen !
Ich dachte eine Gruppe mit Leidensgenossen , hilft meinem Hund und mir .

Doch was ich fand …. mir wurden die Aucen geöffnet!Danke hierfür

Dank einem kompetenten aber auch erschreckendem Telefonat , war ich erst einmal schockiert!

Los ging es dann mit Rifa , Amoxi und Nahrungsmittel.

Was soll ich sagen …. ein anderer Hund , voller Lebenslust , Gestank ist weg, Kopf wieder schön breit , Muskeln sind wieder da , er spielt und rennt ( schlimmer wie ein Junghund ;))
Ich bin so dankbar . für die Arbeit und Hingabe , die ich erfahren durfte !

Mir wurde auch schnell klar , dass ich Borreliose habe , so schokierend es ist , was dies alles bedeuten kann, bin ich froh , dass meine Probleme endlich einen Namen haben.

Ich bin in Therapie in der 8 Woche und es gibt Tage in denen es mir so gut geht , wie schon Jshre nicht mehr .
Es wird ein langer Prozess werden.
Ich bin so glücklich und dankbar darüber … noch paar Jahre mehr unbehandelt … ich will nicht darüber nachdenken.

Mein Ehemann, hatte noch nie eine Zecke ( bewusst ) hat sich auch testen lassen und auch er ist erkrankt !

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Andreas

Wenn man Ausmaß und Schwere der verschiedenen Symptome in diesem Bericht betrachtet, die durch Borreliose hervorgerufen werden (können), ist es unverständlich, dass es so gut wie keine Mediziner gibt, die sich damit wenigstens am Rande auskennen. Das gilt sowohl für den Human- als auch den Veterinärbereich. Selbst in Baden-Württemberg, schon immer ein „Hochrisikogebiet“ für Infektionen, die durch Zecken übertragen werden, ist die Ahnungslosigkeit der Mediziner unglaublich. Zudem wird deutlich, wie etwas Gutgemeintes – die Eindämmung des Einsatzes von Antibiotika – etwas Schlechtes bewirken kann. Wenn man außerdem meint, eine akute Erkrankung mit diversen, alternativen Mittelchen bekämpfen zu können, kann es einem nur leidtun – um den Patienten. Ich wünsche Ari alles Gute!

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Gunter Weerner

Wenn Berufsgruppen, die sich für die Krone der Schöpfung halten, nur noch in der Lage sind nachzuplappern, was ihnen die Pharmaindustrie bzw. die Mehrheit ihrer Kollegen vorgibt, dann sind wir arm dran.
Bereits im Vorfeld des 2. Weltkrieges waren die Ärzte diejenigen, die sich zuerst in die „richtige“ Richtung positioniert haben.

Anschließend hat man das alles so nicht gewusst.

Sollte die Eitelkeit zulassen Artikel wie diesen zu lesen, dann brauchts nur noch ein wenig Rückgrat, um eine solche Therapie umzusetzen und selbstständig zu lernen, bzw. die eigene Ausbildung und die daraus entstandenen Haltungen in Frage zu stellen.

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Daniela

Diese Fallgeschichte dokumentiert mal wieder was sowohl menschliche als auch tierische Patienten erleben, die unter den Folgen ärztlicher Inkompetenz leiden müssen.

Natürlich gibt es die, unglaublich dumme, unter der Überschrift „FakeScience“ zu beschreibende Leitlinie Neuroborreliose.
Genau die Leute, die einen NC fürs Studium brauchen sind hier plötzlich nicht mehr in der Lage selbstständig zu denken. Schon ein geistiges Armutszeugnis!

Viele Hundehalter sind so naiv zu Googlen was Seite 1 so hergibt, um dann ebenfalls an Doxy zu glauben, bis der Hund stirbt, weil’s so schön einfach ist und das eigene, wenig differenzierte Weltbild auch keinen Schaden nimmt.
Alle Achtung vor einer Halterin, die nichts unversucht lässt, weil sie einfach fühlt, dass hier was zum Himmel stinkt. Leute wacht auf und wehrt euch gegen soviel Dummheit und Ignoranz.

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    Gabriele Brezovits

    Bravo, gut geschrieben, ich hab auch schon so viel Wut durchlebt. Wut über Ärzte, die nix glauben wollen und nicht einmal genau zuhören wollen, geschweige denn das, was ich so sage, bei Andrea genauer zu recherchieren. Wurde beim praktischen Arzt (in eigener Sache) abgewimmelt, weil ich ein Labor wegen Borreliose wollte. Warum denn? Gelenkprobleme? Geh bitte, das hat doch was mit dem Alter zu tun. Keine Wanderröte? Na dann kann man ja nix haben. Ich solle doch zu einem privaten Arzt gehen, der nimmt sich sicher Zeit für mich. Ich habe jetzt ein Labor – demnächst reibe ich ihm das unter die Nase. Dieses immerwährende Kämpfen geht an die Substanz, aber es lohnt sich!

    antworten
Gabriele Brezovits

Was für ein schlimmes Schicksal Hund Ari und seine Besitzerin erleben mussten – aber als „Draufgabe“ zur gesundheitlichen Apokalypse dann die Reaktionen, das Nichtwissen, die Aussagen (Münchhausen-by-proxy-Syndrom) der Tierärzte ertragen zu müssen und immer noch Hoffnung aufbringen, dass dem geliebten Hund geholfen wird. Ich habe einige der Symptome, die Ari gezeigt hat, bei Holly beobachten können. Wieviel Zeit wir bei Tierärzten bezüglich der Lahmheiten, Humpeln etc verbracht haben (ewige Unterwassertherapien, Goldimplantate, manuelle Therapien, wochenlanges An-der-Leine-gehen etc), kleinere Augen, Angst, Nasentröpfeln, Niesen, abbröselnde Pfotenballen, gastrointestinale Symptome, einmal kleine Blutpunkte auf der Hundenase, phasenweises Schlappsein, nicht gehen wollen etc. Mein Hund ist 24 Stunden um mich, ich konnte deshalb immer wieder Symptome aufzählen, die mir auffielen – erst im Jahr 2017 (nach massivem Drängen, dass das nicht das Wetter sein kann) hat man Anaplasmose 1:80 entdeckt und zwei Mal mit Doxy behandelt. Auch nur streckenweise Verbesserung. Meine Hundebesitzer-Herz rief zum Kampf auf. Irgendwann landete ich bei der entsprechenden fb-Gruppe und habe von vielen ähnlichen und weitaus schlimmeren Schicksalen lesen können. Andre Aro bot Hilfe an und seitdem hat sich viel verändert. Hollys Blut wurde bei Parasitus ex untersucht und siehe da: Sie hat einen extrem hohen Titer bei Anaplasose und Borreliose!!!!! Ich therapiere seit dem Sommer 2018 Holly intervallmäßig mit Amoxy, Eremfat und Carbesia und gebe täglich etliches an Nahrungsergänzungsmittel und dgl – ganz genau so wie es mir vorgeschlagen wurde. Dieses neue Wissen präsentiere ich TA. Einerseits glaubte man mir, dann wird es auch wieder angezeifelt und dann höre ich zum Beispiel: „Man kann nicht alles der Borreliose in die Schuhe schieben“… Ich muss mich trotzdem bei Tierärzten „durchboxen“, die eigentliche Antbiotika-Hilfe bekomme ich von anderen Personen. Ich werde weiterhin dranbleiben und so therapieren, wie ich es seit Sommer 2018 mache, keine zu langen AB-Pausen machen, damit die Borrelioseerreger sich nicht vermehren können. Holly gehts sehr gut, dass war mein Ziel. Danke an Andre Aro, du bist und bleibst unser Schutzengel – und möge niemand verächtlich grinsen, denn der weiß nicht, was wir durchgemacht haben.

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Kornelia Linden

Super Bericht! Alle Achtung, für Tierhalter die ihr Tier trotz aller Arbeit, Kosten und gebeutelten Nerven, nicht aufgeben. Hut ab! Jetzt muss dieser Bericht nur noch in der breiten Masse ankommen, in der Hoffnung, dass er das Richtige bewirkt.

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    Gabriele Brezovits

    Na das wird schwierig werden, weil Redaktionen diverser Zeitungen sich an das halten, was bekannte Ärzte, Labors und Pharmakonzerne so von sich geben. An den weiterführenden Folgeerkrankungen lässt sich doch viel mehr (!!!) verdienen…..

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Inga

Wenn die Tierärzte diesen Beitrag mal lesen und etwas lernen würden, wäre ganz vielen Hunden und Menschen geholfen. Ich habe mit dieser Therapie Symptome wegbekommen, die über mehr als 20 Jahre unter Doxy konstant waren

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