Zusammenhang zwischen Erythema Migrans und Erstdiagnostik
Menu

Zusammenhang zwischen Erythema Migrans und Erstdiagnostik der Borreliose

1. Juli 2015 - Ärzte, Veröffentlichungen

Die aktuelle Auswertung (Stand 10.03.2015) von inzwischen 837 Datensätzen zeigt zunächst, dass das beweisende Erythema Migrans nur bei ca. 40% der Befragten nach Zeckenstich aufgetreten ist.

Nach Auftreten der ersten Symptome wurde nur bei 19% der Befragten im initialen Arztkontakt die Diagnose Borreliose gestellt. Dieser vergleichsweise niedrige Wert im Bereich Initialdiagnostik hat uns zu der Hypothese veranlasst, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten des EM und der zügigen Erstdiagnostik bestehen könnte.

Die nachfolgende Überprüfung der Fakten ergab, dass über 76% der im 1.  Arztkontakt diagnostizierten Befragten ein Erythema Migrans aufwiesen.

Erythema-migrans-borrelioseWir sehen, dass weniger als 1/4 der Befragten auch ohne EM – also rein klinisch – im 1. Arztkontakt die Diagnose Borreliose erhalten haben.

Die Ergebnisse zu den Spätfolgen der Borreliose auf sozialer und/oder wirtschaftlicher Ebene finden Sie hier.

Die Ergebnisse zur Beschwerdesymptomatik finden Sie hier.

Schlagwörter:

Ein Kommentar
Ingrid Roth

Der Zusammenhang zwischen dem Auftreten des EM und der zügigen Erstdiagnostik liegt m.E. darin, dass ein Arzt beim EM sicher sein kann und ohne EM eben nicht, oder????

antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.